Das verkehrspsychologische Screening ist eine verkehrspsychologische Kurzuntersuchung für Bewerber um die Lenkberechtigung der Klasse D. Dabei werden wichtige Leistungsmerkmale und in einem verkürzten Gespräch unter anderem die Motivation für den Erwerb der Klasse D überprüft.
Was ist ein verkehrspsychologisches Screening?
Das Screening ist die gesetzlich vorgesehene verkürzte Form der verkehrspsychologischen Untersuchung für Bewerber um die Klasse D. Es soll feststellen, ob Hinweise auf Mängel der kraftfahrspezifischen Leistungsfähigkeit oder auf eine mangelnde Bereitschaft zur Verkehrsanpassung bestehen.
Wer muss ein Screening absolvieren?
Nach der aktuellen Führerscheingesetz-Gesundheitsverordnung ist das verkehrspsychologische Screening für Bewerber um eine Lenkberechtigung der Klasse D vorgesehen. Es kommt zusätzlich zum ärztlichen Gutachten hinzu.
Wie läuft das Screening ab?
Das Screening besteht aus verkehrspsychologischen Testverfahren und einem verkürzten Explorationsgespräch. Die eingesetzten Verfahren müssen dem Stand der verkehrspsychologischen Wissenschaft entsprechen.
Was passiert, wenn das Screening Auffälligkeiten zeigt?
Ergibt das Screening einen Verdacht auf Mängel der kraftfahrspezifischen Leistungsfähigkeit oder auf eine mangelnde Bereitschaft zur Verkehrsanpassung, ist anschließend eine volle verkehrspsychologische Untersuchung durchzuführen.
Volle verkehrspsychologische Untersuchung
Was bei einer vollständigen VPU untersucht wird, wann sie angeordnet wird und welche Kosten entstehen, erklären wir auf einer eigenen Seite.
Zur verkehrspsychologischen UntersuchungWo kann das Screening gemacht werden?
Die verkehrspsychologische Stellungnahme darf nur von einer ermächtigten verkehrspsychologischen Untersuchungsstelle abgegeben werden. Den Termin vereinbarst du direkt mit einer solchen Untersuchungsstelle.
Was kostet das verkehrspsychologische Screening?
Was muss ich zum Screening mitbringen?
Welche Unterlagen die jeweilige Untersuchungsstelle verlangt, erfährst du bei der Terminvereinbarung. Ein amtlicher Lichtbildausweis sollte jedenfalls mitgenommen werden; beachte zusätzlich die Angaben in deiner Terminbestätigung.
Screening und Klasse D
Das Screening ist nur ein Teil der Voraussetzungen für die Lenkberechtigung der Klasse D. Zusätzlich sind unter anderem die altersabhängigen Voraussetzungen, die erforderliche Ausbildung, das ärztliche Gutachten und die Führerscheinprüfung zu beachten.
Führerschein Klasse D
Alle wichtigen Voraussetzungen und Schritte für den Busführerschein findest du in unserer Übersicht zur Klasse D und D1.
Zur Klasse D und D1Kurz zusammengefasst
Rechtsgrundlagen
Wesentliche Rechtsgrundlagen sind insbesondere § 17 Abs. 3 Z 1, § 18 Abs. 4 und § 23 Abs. 3 FSG-GV. Stand: September 2026.
