Alles, was du über den Theorieunterricht wissen musst – kurz, klar und ohne Umwege.
Wie viele Theoriestunden?
Basisunterricht plus klassenspezifischer Teil – je nachdem, welchen Führerschein du machst.
Was lernst du?
Vom Verkehrszeichen über Vorrang und Geschwindigkeit bis zu Unfallhilfe und Pflichten des Lenkers.
Wie lernst du am besten?
Stoff verstehen, Kapitel für Kapitel üben und erst danach Prüfungssimulationen machen.
Wie viele Stunden Theorieunterricht brauchst du?
Der Theorieunterricht wird in Unterrichtseinheiten (UE) gezählt. Eine UE dauert 50 Minuten. Die Ausbildung besteht aus zwei Teilen:
Basisunterricht Den allgemeinen Teil musst du grundsätzlich nur einmal absolvieren.
Klassenspezifischer Unterricht Der Umfang hängt davon ab, welche Führerscheinklasse du erwerben möchtest.
Merk dir das: Den Basisunterricht besuchst du nur einmal – egal wie viele Führerscheinklassen du später noch machst. Danach zählt der jeweilige klassenspezifische Teil.
Klasse
Umfang
Basisunterricht
20 UE
A1, A2, A – Direkteinstieg
6 UE
Klasse B
12 UE
Klasse BE
3 UE
Klasse C1
8 UE
Klasse C
10 UE
Klasse C – Ausdehnung von C1
4 UE
CE, C1E, DE, D1E
6 UE
Klasse D1 – Ausdehnung von B
8 UE
Klasse D1 – Ausdehnung von C/C1
4 UE
Klasse D – Ausdehnung von B
12 UE
Klasse D – Ausdehnung von C
4 UE
Klasse D – Ausdehnung von D1
4 UE
Klasse F
4 UE
Bereit für deine Theorieprüfung?
Verständnis statt Auswendiglernen – mit Lernkapiteln, offiziellen Prüfungsfragen und Prüfungssimulationen.
MeinSchein-Tipp: Nutz den Kursbesuch, stell Fragen und lern schon parallel zum Theorieunterricht mit.
Das lernst du im Basisunterricht (20 UE)
Zwölf Themenbereiche bringen dich vom Verkehrszeichen bis zur Unfallhilfe – Schritt für Schritt aufgebaut.
1Einführung & VerkehrsraumVerkehrszeichen, Bodenmarkierungen und wichtige Begriffe wie Ortsgebiet, Autobahn, Wohnstraße oder Schutzweg.
2Sinnesorgane & PartnerkundeAuge, Gesichtsfeld, Gehör, Verkehrspartner, Gefahrenvermeidung und Vertrauensgrundsatz.
3Bewegung im VerkehrsraumRechtsfahrordnung, Fahrstreifenwechsel, Überholen, Umkehren, Rückwärtsfahren, Halten und Parken.
4Besondere VerkehrsräumeVorrangstraße, Einbahnstraße, Kreisverkehr, Autobahn, Wohnstraße, Fußgängerzone und Eisenbahnkreuzung.
5Geschwindigkeit & AnhaltewegReaktionsweg, Bremsweg, Kurvenfahren, Steigung, Gefälle, Sichtweite und Fahren auf Gefahrensicht.
6HintereinanderfahrenSicherheitsabstände, Annähern an Kreuzungen und Verhalten bei Fahrstreifenverminderung.
7ÜberholenVoraussetzungen, Verbote, Sicherheitsabstände und Sekundenmethode.
8Beleuchtung & SignaleBeleuchtungsvorschriften, Nebelscheinwerfer sowie Warn- und Signaleinrichtungen.
9Zulassung & FahrzeugpapiereTypenschein, Versicherung, Kennzeichentafeln und Pflichten des Zulassungsbesitzers.
10VerkehrsunfallRichtiges Verhalten bei Sach- und Personenschaden sowie Hilfeleistung.
11FahrtüchtigkeitBeeinträchtigungen, Auswirkungen, Vorschriften und mögliche Folgen.
12Pflichten des LenkersPflichten vor, während und nach der Fahrt sowie soziale und ökologische Verantwortung.
4 Lerntipps, mit denen es klappt
1Setz dir kleine Ziele
Zum Beispiel: „Heute pack ich das Kapitel Überholen.“ Lieber kleine, erreichbare Etappen als zu viel auf einmal.
2Volle Konzentration, kurz und knackig
Lern fokussiert und stell dir Situationen bildlich vor – etwa eine Überholsituation, die du selbst schon erlebt hast.
3Sofort die passenden Prüfungsfragen üben
Nach jedem Kapitel gleich die dazugehörigen offiziellen Prüfungsfragen bearbeiten. So verknüpfst du Wissen und Anwendung.
4Erst der Stoff, dann die Prüfungssimulation
Lern zuerst den gesamten Stoff systematisch durch. Prüfungssimulationen sind danach die Kontrolle deiner Prüfungsreife – nicht die Lernmethode.
Auf den Punkt gebracht
Nicht nur mit Prüfungssimulationen lernen. Sie zeigen dir, wo du stehst, ersetzen aber kein systematisches Lernen.
Mach keine langen Pausen zwischen den Kursbesuchen. Bleib am Stoff dran, damit Zusammenhänge nicht wieder verloren gehen.
Lern und prüf dich Kapitel für Kapitel. Das ist effizienter, als den gesamten Fragenkatalog planlos zu wiederholen.
Du hast die Theorie verstanden – jetzt üben
Übe mit den offiziellen Prüfungsfragen und kontrolliere danach mit Prüfungssimulationen, ob du prüfungsreif bist.